Vollmond am 11.2.2017 (Wassermann/Löwe)

Bitte nehmt jene Haltung ein, in der ihr euch am leichtesten entspannt. Tief atmen und langsam die Gedanken zur Ruhe kommen lassen. Alles Schwere löst sich durch das gleichmäßige Atmen auf.

Meditation

Ich möchte die jubelnde Stimmung der Begeisterung (Be-Geist-erung), die zum Vollmond Löwe/Wassermann im August 2016 herrschte, in der Erinnerung wachrufen.

Versuchen wir die weite offene Herzensstimmung jetzt – in uns – in der Gegenwart, zu fühlen. Sobald wir sie fühlen, lassen wir die innere Wärme sich weiter ausdehnen bis sie unsere Haut durchdringt und noch gut 5 bis 10 cm als Aura um uns herum spürbar ist.

Nun verbinden wir diese Wärme mit der klaren geistigen Weitsicht, die uns jetzt gegeben ist. Wir sehen aus großer Distanz sehr genau was zu tun ist.

Damit wir mit diesem Blick kein Frösteln hervorrufen oder uns durch die Distanz entfremden, brauchen wir unsere Herzenswärme.

Die Klarheit eines kalten Wintertages macht es einem leicht alles im Moment Unwesentliche abzuschütteln.  

Wenn sich Geist und Herz verbindet, wird uns bewusst, dass wir jederzeit bestimmen können, WIE wir uns, unsere Welt, unsere Realität erleben.

Die Zeit der Narren ist bald vorüber, welche Masken können wir ablegen?

  • – o –

Astrologisch:

2 entspannte Oppositionen: Sonne Opp. Mond Sextil Jupiter:

Die Spannung zwischen Hell und Dunkel wird durch Güte gemildert, durch das Zulassen der Gegensätze.

Jupiter Opposition Uranus Trigon Mond:

Die Spannung zwischen noch „es sich noch ein bisschen am warmen Ofen gemütlich machen und dem nicht mehr Erwarten-Können des Aufbruchs“, wird gemildert durch die Vorfreude.

Geschlossenes Feuer-Trigon

(Uranus Trigon Mond Trigon Saturn)

Die Lebensgeister regen sich, die Möglichkeit sich für etwas zu begeistern, etwas zu initiieren ist groß. Lassen wir der Schöpferfreude freie Bahn.

Suchdreieck

Saturn Trigon Uranus Sextil Mond

Aus der Beantwortung der Frage, wann man festhalten und wann man loslassen soll, entsteht die menschliche Freiheit.

Das Haus:

Das Fundament bildet das Trigon von Mond und Uranus. Die Seitenwände sind das Sextil von Mond und Jupiter sowie das Sextil von Uranus und Sonne. Den Dachboden bildet das Trigon von Sonne und Jupiter und den Dachgiebel bildet das Sextil von Sonne Saturn sowie Jupiter Saturn.

Das Fundament bildet die Lebensfreude. Die Seitenwände werden dargestellt durch das sich emotional Wohlfühlen einerseits und die geistige Frische andererseits. Das Dach ruht auf tolerantem Miteinander und beschwingter Weiterentwicklung. Das krönende Ziel ist Gelassenheit.

 

vom Verfangen und Anfangen

Bei einer meiner letzten Meditationen geschah es mir, dass ich meinen Anfangssatz, den ich seit Jahren für die innere Einstimmung verwende, unbewusst veränderte.

Bisher sagte ich: Ich stehe hier um mich auf das Göttliche auszurichten.

An diesem Morgen sagte/dachte ich: Ich stehe hier um mich auf das Wesentliche auszurichten.

Ich hab mich so sehr in meinem Erschrecken und wortlosen Selbstvorwurf verfangen, dass es lange dauerte bis ich das gewohnte Gefühl der inneren Versenkung spürte.  Dankbar dafür, dass mir das tiefe Eintauchen gewährt wurde, beendete ich die Meditation. Beim Herausgleiten stand das Kommentar als Frage da: Was ist denn bitte am Göttlichen nicht wesentlich ?

Seit jeher fühlte ich mich glücklich, wenn ich das Wesen in einem Stein, einem Baum, oder einem Menschen erfasse und mich für einen kurzen oder langen Moment damit verbinden  kann. Wenn ich das Wesentliche einer Situationen erfasse.

Ich werde also anfangen, meine „Gedankenlosigkeiten“ anders zu betrachten.

 

 

 

 

 

Vollmond 14.12.2016 Schütze/Zwilling

Bei diesem Vollmond zeigt es sich, dass zu starre Erwartungshaltungen auf das Gemüt drücken. Viele von uns suchen nach Harmonie, nach Weihnachtsfrieden und doch scheint die wahre Muse dazu zu fehlen.

Der Friede ist da, aber es bedarf einer bewussten Anstrengung gegen den Strom zu schwimmen und der inneren Erlaubnis, sich persönlich mehr Geruhsamkeit zu gönnen.

Wenn wir es schaffen, uns nach innen zu wenden, der Stille zu lauschen, dann werden wir mit weisen Einsichten beschenkt, die sich ganz leise unserem Geist erschließen.

Nehmen wir uns die Freiheit, jeden nach der eigenen Fassung selig werden zu lassen. Oder nach einem Schütze-Motto: Leben und leben lassen!

Meditation:

nach dem der Alltagslärm in uns abgeklungen ist, genießen wir die sanfte Entspannung, die durch das ruhige Ein- und Ausatmen entsteht. Wir spüren den Verspannungen  in unserm Körper nach und lassen auch diese sich auflösen im beruhigenden Rhythmus unseres Atems.

Wir erheben uns von der Erdenschwere und blicken aus der Distanz auf uns selbst, unsere aktuelle Situation. Aus der Distanz sieht alles kleiner aus. Doch gleichzeitig spüren wir in uns etwas was größer und größer wird: Eine geistige Präsenz, die sich immer weiter ausdehnt bis sie uns ganz einhüllt.

Wir werden eins mit dieser geistigen Präsenz und erkennen und akzeptieren sie als unsere eigene. Tief verwoben mit unserem Innersten und Höchsten verweilen wir solange es uns möglich ist.

Wenn unser Tagbewusstsein wieder stärker wird und uns in die Alltagswelt zurückholt, lassen wir die Augen noch geschlossen und beenden die Meditation mit einem tief empfundenen Danke .

Schütze von Johfra

 

 

 

 

 

Vollmond 14.11.2016 (Skorpion/Stier)

Dieser Vollmond ist ein sogenannter Super-Vollmond, weil er in solcher Nähe zur Erde stattfindet, dass er riesengroß am Himmel steht. In Augras Sprache heißt das aber auch: In riesengroßen Lettern steht am Himmel geschrieben „nichts ist im Moment wichtiger als der Kontakt zur eigenen Seele“.

In der Skorpionzeit geht es immer intensiv zu. Es ist als hätte unser Unterbewusstsein Schluckauf und alles was noch quer liegt, wird ins Bewusstsein „aufgestoßen“. Doch fast zeitgleich mit dem Vollmond spüren wir bereits, dass wir uns aufbruchsbereit machen sollen. Bald rufen neue Horizonte, neue Abenteuer. So ist es gut, wenn wir uns reisebereit machen. Liegen Gebliebenes aufarbeiten, Ängste loswerden, Zweifel über Bord werfen.

„Fass´Dir ein Herz, geh voran. Lass´der (Ur-)Alten Deinen Schmerz.“

In diesem Sinne wollen wir eine Meditation gestalten, in der wir uns vorstellen, wie alles vorbei geht was wir nicht brauchen und nicht wollen. Wie wir uns erfreuen an dem, was war – aber auch in Güte verabschieden, was nicht mehr sein wird.

Tief in uns, am Ort des Friedens, erneuern wir uns und tanken Kraft und frische Energie.

 

Vollmond am 16.10.2016 um 06:23 (Waage/Widder)

Einmal ist es kalt, einmal ist es warm – wir sind einem Wechselbad der Temperaturen unterworfen, und so wie sich beim Um- und Neueinstellen unser Körper schwer tut, so tut sich auch unsere Psyche schwer im Wechselbad der Gefühle. Wer kennt es nicht, dass himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt….

Daher ist es gut zu wissen, was man braucht um wieder in seine Mitte, in sein Gleichgewicht zu kommen. Oft ist es nur eine Kleinigkeit wie z.B. ein Durchatmen, ein Loslassen oder ein sich selbst innerlich frei geben von dem was noch zu tun ist.

Waage liegt in der Mitte zwischen Jungfrau und Skorpion. Es gilt die Mitte zu finden, zwischen dem Hang der Jungfrau nach Ordnung und Sauberkeit und der Neigung des Skorpion die Tiefen und Untiefen der menschlichen Existenz zu erforschen. In der Waage kann das Wissen von Paracelsus aufblühen und auf vielerlei Weise zur Anwendung gebracht werden:

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht es, dass ein Ding kein Gift sei.“

Astrologisch befindet sich Mond in Konjunktion mit Uranus im Widder, damit wird die starke Sehnsucht nach Neubeginn angezeigt. Die Gedanken um die Zukunft und die Ungeduld, endlich die  noch immer aktuell seienden Störfaktoren zu beseitigen, ergeben zusammen ein doch recht reizbares Gemüt.

Sonne, Merkur und Jupiter stehen in der Waage und bemühen sich jeder auf seine Weise um Harmonie. Mit dem Quadrat zu Mars/Pluto im Steinbock ist es in den nächsten zwei Tagen  ziemlich sicher, dass so manche Scheinheiligkeit und fauler Kompromiss entlarvt wird.

Meditation:

Wir lenken unsere Aufmerksamkeit nach innen und lassen alles Unangenehme hinter uns. Die Angespanntheit lockert sich und aus dem inneren Sprinter wird ein Tänzer, der mit der Musik über den Boden zu gleiten scheint.

Wir lassen dieses Bild entschwinden und reisen mit unserem Atem tiefer in uns hinein, immer tiefer…. bis wir uns immer leichter und leichter fühlen. In uns geborgen fühlen wir die Schwerelosigkeit und wenn wir uns sicher genug fühlen, geben wir uns diesem Gefühl der Schwerelosigkeit ganz hin. Wir fühlen uns gehalten und geborgen in einer Liebe, die um vieles größer als unsere eigene ist…..

Nach einer Weile öffnen wir unsere inneren Augen und sehen liebevoll auf…

In den kommenden Wochen sollten wir zwischendurch unsere schweren Gedanken einfach wegpusten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Vollmond am 16.9.2016 (Jungfrau/Fische)

Der Spätsommer ist wie eine Einladung zum Innehalten, bevor man sich wieder kopfüber in die Arbeit und die Alltagspflichten stürzt. Ein kurzes Schwelgen in Erinnerungen sollte man sich gönnen, aber bitte ohne Wehmut. Die Erholung in der Urlaubszeit und an den schönen freien Tagen, die inspirierenden Eindrücke und die Freude im Herzen bilden zusammen ein Tonikum. Dieses Allheilmittel lässt weder die Freude an der Arbeit zu kurz kommen noch  schmälert es die Fähigkeit, das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Die Pflichten und die alltäglichen Notwendigkeiten sollen nicht unser Lebensgefühl bestimmen. Die Erinnerung an Freuden der Vergangenheit helfen nur kurzfristig und die sehnsuchtsvollen Träume von einer heilen Welt sind auch kein Ersatz für die in einem selbst gespürte, freudejauchzende Lebendigkeit.

Die aktivsten Planeten Mars und Uranus, sind zurzeit ziemlich von unseren Emotionen gesteuert und ich denke wir sollten diesen beiden Ungeduldsplaneten nicht das Ruder überlassen, wenn es um eine Befreiungsaktion geht. Doch wie befreien wir uns aus dem spinnwebartigen Netz lästiger kleiner Aufgaben und Gewohnheiten?

UNSER FROHES LEBENSGEFÜHL

SOLL UNSER STÄNDIGER BEGLEITER 

UND TREUER RATGEBER SEIN

Meditation:

nach einer kurzen Einstimmung und innerem zur Ruhe kommen, beobachten wir wohin die Gedanken ziehen. Welche Richtung schlagen sie ein? Gehen sie Richtung „was ist zu tun“, oder suchen sie in dunklen Ecken nach Sorgen und Nöten, oder kreieren sie Sehnsucht nach…

Wir beobachten die Gedanken, wir steigen nicht in die von ihnen ausgelöste Emotion ein. Nach einer kleinen Weile verankern wir uns sanft, aber bestimmt in der Gegenwart und üben das „sích seiner selbst gewahr sein“ bis ein zufriedenes Lächeln unseren Mund umspielt.