Vollmond Krebs/Steinbock am 9.7.2017

Ich staune über das vor mit liegende Vollmond-Horoskop und denke mir,  welche wunderbaren Schätze es da zu heben gilt.

Sonne Konjunktion Mars = Aufladung der eigenen Kraft

Sonne Konjunktion Mars im Krebs = Aufladung der eigenen Kraft bis eventuell hin zu Über-Erhitzung des Gemütes = Gereiztheit. Diese Gereiztheit kann sich auch einstellen, wenn man zuwenig Raum zum Träumen hat oder zuwenig Zeit, um seine Kreativität auszuleben.

Mond Konjunktion Pluto – was quer im Gemüt liegt, kann hochkommen und dann ausgeschieden werden – und da diese Konjunktion im Steinbock ist, werden die damit verbundenen alten überholten Strukturen gleich mit ausgeschieden.

Stellt man sich diesen mehr oder weniger lauten Rülpsern und lässt die alten Dinger los, kommt dies dem ganzen Beziehungsleben zugute und die sinnvolle Ergänzung steht wieder im Vordergrund. (Jupiter in der Waage, im Quadrat zur oben erwähnten Opposition)

Man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren (Saturn im Schütze) und hat keine Einbuße bei der leichten, beweglichen Kommunikation (Venus im Zwilling).

Die Lust Neues auszuprobieren oder Neuland zu erobern (Uranus im Widder) ,  kommt nicht in Konflikt mit den ruhigen, träumerischen Seiten der eigenen Psyche (Neptun in Fische).

Es fällt mir keine passendere Konstellation ein um dem bekannten Ausspruch von Eckhart Tolle nachzuspüren: „du kannst nicht beides sein, unglücklich und völlig präsent im Jetzt.“

Meditation:

Lassen wir uns ein auf unsere innere Ebene und verweilen wir dort. Zuerst werden wir uns der Ruhe gewahr, dann der Zufriedenheit, dann dem Jetzt-Sein. Das „nicht mehr wichtig nehmen“ der hektischen Gedanken ist keine Abkehr von der Realität, sondern  ist eigentlich erst ein Ankommen im Hier und Jetzt. Ganz still können wir die Perle in unserem Inneren erfahren, die in uns gereift ist.

 

Vollmond Zwilling/Schütze 9.6.2017 um 15:09

Inmitten der schnell-lebigen Zeit mit all ihren schönen und schrecklichen Ereignissen scheint uns dieser Vollmond eine erholsame Auszeit zu gönnen. Wir können fried- und freudvoll auf uns selbst blicken und dadurch auch andere so sein lassen wie sie sind.

Auch ist es uns zurzeit leichter als sonst möglich unsere festgefahrenen Gewohnheiten zu erkennen und ein wenig zu lockern. Es muss nicht immer so sein, weil es schon immer so war. Wenn wir nicht wirklich im Augenblick, im Jetzt leben, bleibt im Hintergrund allemal eine Erwartungshaltung aktiv, die schon im Vorfeld die Wahrnehmungen emotional einfärbt.

Die zur Bequemlichkeit einladenden Gewohnheiten einmal richtig durchzulüften schadet auf keinen Fall und das meine ich sowohl direkt als auch im übertragenen Sinn.

Die Freude am Schönen und die Lust zum Träumen braucht ebenso ihren festen Platz in unserem Leben wie Disziplin und Verantwortungsgefühl.  Zu all dem braucht es Zeit, die wir uns nicht durch die elektronischen Helfershelfer rauben lassen sollten.

Mal das Handy lautlos stellen, mal nicht gleich aufspringen um im Internet nach einer Antwort zu suchen für eine gerade aufgetauchte Frage.

Eine 100%-ige Aufmerksamkeit beim Zuhören verstärkt das Gefühl der  Verbundenheit und des Vertrauens um ein Vielfaches.

Meditation:

Wir lassen unsere Gedanken und unser Gemüt zur Ruhe kommen…. lauschen und spüren den eigenen Atemzügen nach…. spüren den gleichmäßigen Herzschlag … entspannen uns… wir sind nun wirklich zuhause…. Tief tauchen wir ein in diesen Frieden…Schicht um Schicht lösen sich die Anspannungen und immer deutlicher spüren wir die Anwesenheit von etwas Erhabenen, Großen – das stets in uns ist, aber nur in der Stille wahrnehmbar ist.

Wir verweilen in dieser Präsenz bis wir von selbst zurückgleiten in unser Alltagsbewusstsein.

Vollmond Stier/Skorpion – 10.5.2017 um 23:42

Das Leben, eine Wanderung zwischen Sinnlichkeit und Leidenschaft, ist heute oft eingepfercht in Alltagszwänge und wird durch Zugeständnisse aller Art noch weiter reglementiert. Es hat eine Zeit gegeben, da pflegte jeder seine Passion – seine Leidenschaft, Vorliebe oder Liebhaberei.

Seine Vorliebe sinnlich zu erfassen und leidenschaftlich auszuleben ist wie ein Jungbrunnen und eine ständige Quelle der Inspiration. Doch dazu müssen wir den Alltagstrott verlassen, der durch Zwänge und Gewohnheiten so zäh an uns klebt, das wir den Ruf unserer Vorlieben oft nur mehr peripher wahrnehmen.

Nehmen wir uns vor, dass wir uns auf die kleinen Freuden einlassen, diese auskosten bis daraus eine große uns ganz umfassende Freude wird. Die Hingabe an die kleinen Freuden verstärkt unsere Fähigkeit des Glückempfindens.

Meditation

zur Ruhe kommen, bei sich ankommen .. in seinem Inneren die Augen öffnen und die Fülle des Lebens wahrnehmen. Sich an all die kleinen Freuden erinnern, die einem in der letzten Woche begegnet sind … die Freude ansteigen lassen und dann taucht vor uns, unser ganz persönlicher Glücksdrache auf , aufsteigen und sehen was passiert…

Astrologisches:

Stier und Skorpion stehen im Mittelpunkt – sowohl als Licht und Schatten als auch als Wurzel und Ziel (Sonne im Stier Opposition Mond im Skorpion, IC Stier/MC Skorpion).

Der Glücksdrache besteht aus einem Suchdreieck (Saturn im Schütze, aufsteigender Mondknoten in Löwe, MC Skorpion) sowie einem geschlossenen Feuer-Trigon (Saturn, aufst. Mondknoten, Merkur Konj. Uranus im Widder).

Uranus und Merkur sind der Antrieb, der jetzt genutzt werden soll, um frischen Wind in unsere Gedanken zu bringen.

Außerhalb finden wir noch ein Mars Quadrat Neptun, das davor warnt, dass Ziele  die nur der Aktivität willen gesetzt werden, nicht unbedingt die wahren Ziele sind.

 

 

 

 

 

Vollmond am 12.3.2017 (Fische/Jungfrau)

Beim Betrachten dieses Vollmond-Horoskopes hörte ich innerlich einen Stehgreif-Reim, vorgetragen mit der Stimme des Smeagol im Film „Herr der Ringe“:

„Der Win-ter muss ster-ben, der Früh-ling wird´s erben. ling ling, welches Ding.“

Nun, das hat weder mit ernsthafter Astrologie noch mit sinnvoller Meditation zu tun, brachte mich aber dennoch zu folgender Überlegung.

Am Übergang von Fische zu Widder erleben wir die Frühlingszeit. Die Zeit des Faschings ist vorüber und viele von uns beginnen mit der Fastenzeit, um sich zu entschlacken.

Und um genau das geht es jetzt, die Schlacken der vergangenen Monate loszuwerden. Die Trägheit abzuschütteln und es ist zum Teil unsere Trägheit, wenn wir eigene Mängel auf andere, vorzugsweise auf den Partner projizieren.

Jede Nörgelei am anderen beinhaltet zurzeit etwas Unerledigtes von uns selbst, das ein gewaltiger Störfaktor beim „sich mit sich selbst wohlfühlen“ ist. Betrachten wir so eine Nörgelei wie ein Zauberbonbon, wenn wir es ausgepackt haben, entdecken wir etwas, das uns fröhlicher macht.

Wo verbergen sich die Spinnweben der Langeweile, eine in sich zusammengefallene Erinnerung von etwas, das wir tun wollten und doch nicht taten, zu nichts mehr nütze als zur Vermehrung der Unlustgefühle?

Träume, die bis jetzt zu keiner Vision geworden sind, sollte man wie die Spuren des Sandmännchens am Morgen einfach wegwischen. Kein Nachschleppen von Vergangenem und schon gar keine lauwarme Projektion in die Zukunft sollte unseren ersten Schritt in den Frühling begleiten.

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Vollmond am 11.2.2017 (Wassermann/Löwe)

Bitte nehmt jene Haltung ein, in der ihr euch am leichtesten entspannt. Tief atmen und langsam die Gedanken zur Ruhe kommen lassen. Alles Schwere löst sich durch das gleichmäßige Atmen auf.

Meditation

Ich möchte die jubelnde Stimmung der Begeisterung (Be-Geist-erung), die zum Vollmond Löwe/Wassermann im August 2016 herrschte, in der Erinnerung wachrufen.

Versuchen wir die weite offene Herzensstimmung jetzt – in uns – in der Gegenwart, zu fühlen. Sobald wir sie fühlen, lassen wir die innere Wärme sich weiter ausdehnen bis sie unsere Haut durchdringt und noch gut 5 bis 10 cm als Aura um uns herum spürbar ist.

Nun verbinden wir diese Wärme mit der klaren geistigen Weitsicht, die uns jetzt gegeben ist. Wir sehen aus großer Distanz sehr genau was zu tun ist.

Damit wir mit diesem Blick kein Frösteln hervorrufen oder uns durch die Distanz entfremden, brauchen wir unsere Herzenswärme.

Die Klarheit eines kalten Wintertages macht es einem leicht alles im Moment Unwesentliche abzuschütteln.  

Wenn sich Geist und Herz verbindet, wird uns bewusst, dass wir jederzeit bestimmen können, WIE wir uns, unsere Welt, unsere Realität erleben.

Die Zeit der Narren ist bald vorüber, welche Masken können wir ablegen?

  • – o –

Astrologisch:

2 entspannte Oppositionen: Sonne Opp. Mond Sextil Jupiter:

Die Spannung zwischen Hell und Dunkel wird durch Güte gemildert, durch das Zulassen der Gegensätze.

Jupiter Opposition Uranus Trigon Mond:

Die Spannung zwischen noch „es sich noch ein bisschen am warmen Ofen gemütlich machen und dem nicht mehr Erwarten-Können des Aufbruchs“, wird gemildert durch die Vorfreude.

Geschlossenes Feuer-Trigon

(Uranus Trigon Mond Trigon Saturn)

Die Lebensgeister regen sich, die Möglichkeit sich für etwas zu begeistern, etwas zu initiieren ist groß. Lassen wir der Schöpferfreude freie Bahn.

Suchdreieck

Saturn Trigon Uranus Sextil Mond

Aus der Beantwortung der Frage, wann man festhalten und wann man loslassen soll, entsteht die menschliche Freiheit.

Das Haus:

Das Fundament bildet das Trigon von Mond und Uranus. Die Seitenwände sind das Sextil von Mond und Jupiter sowie das Sextil von Uranus und Sonne. Den Dachboden bildet das Trigon von Sonne und Jupiter und den Dachgiebel bildet das Sextil von Sonne Saturn sowie Jupiter Saturn.

Das Fundament bildet die Lebensfreude. Die Seitenwände werden dargestellt durch das sich emotional Wohlfühlen einerseits und die geistige Frische andererseits. Das Dach ruht auf tolerantem Miteinander und beschwingter Weiterentwicklung. Das krönende Ziel ist Gelassenheit.

 

Vollmond am 16.10.2016 um 06:23 (Waage/Widder)

Einmal ist es kalt, einmal ist es warm – wir sind einem Wechselbad der Temperaturen unterworfen, und so wie sich beim Um- und Neueinstellen unser Körper schwer tut, so tut sich auch unsere Psyche schwer im Wechselbad der Gefühle. Wer kennt es nicht, dass himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt….

Daher ist es gut zu wissen, was man braucht um wieder in seine Mitte, in sein Gleichgewicht zu kommen. Oft ist es nur eine Kleinigkeit wie z.B. ein Durchatmen, ein Loslassen oder ein sich selbst innerlich frei geben von dem was noch zu tun ist.

Waage liegt in der Mitte zwischen Jungfrau und Skorpion. Es gilt die Mitte zu finden, zwischen dem Hang der Jungfrau nach Ordnung und Sauberkeit und der Neigung des Skorpion die Tiefen und Untiefen der menschlichen Existenz zu erforschen. In der Waage kann das Wissen von Paracelsus aufblühen und auf vielerlei Weise zur Anwendung gebracht werden:

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht es, dass ein Ding kein Gift sei.“

Astrologisch befindet sich Mond in Konjunktion mit Uranus im Widder, damit wird die starke Sehnsucht nach Neubeginn angezeigt. Die Gedanken um die Zukunft und die Ungeduld, endlich die  noch immer aktuell seienden Störfaktoren zu beseitigen, ergeben zusammen ein doch recht reizbares Gemüt.

Sonne, Merkur und Jupiter stehen in der Waage und bemühen sich jeder auf seine Weise um Harmonie. Mit dem Quadrat zu Mars/Pluto im Steinbock ist es in den nächsten zwei Tagen  ziemlich sicher, dass so manche Scheinheiligkeit und fauler Kompromiss entlarvt wird.

Meditation:

Wir lenken unsere Aufmerksamkeit nach innen und lassen alles Unangenehme hinter uns. Die Angespanntheit lockert sich und aus dem inneren Sprinter wird ein Tänzer, der mit der Musik über den Boden zu gleiten scheint.

Wir lassen dieses Bild entschwinden und reisen mit unserem Atem tiefer in uns hinein, immer tiefer…. bis wir uns immer leichter und leichter fühlen. In uns geborgen fühlen wir die Schwerelosigkeit und wenn wir uns sicher genug fühlen, geben wir uns diesem Gefühl der Schwerelosigkeit ganz hin. Wir fühlen uns gehalten und geborgen in einer Liebe, die um vieles größer als unsere eigene ist…..

Nach einer Weile öffnen wir unsere inneren Augen und sehen liebevoll auf…

In den kommenden Wochen sollten wir zwischendurch unsere schweren Gedanken einfach wegpusten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Vollmond am 16.9.2016 (Jungfrau/Fische)

Der Spätsommer ist wie eine Einladung zum Innehalten, bevor man sich wieder kopfüber in die Arbeit und die Alltagspflichten stürzt. Ein kurzes Schwelgen in Erinnerungen sollte man sich gönnen, aber bitte ohne Wehmut. Die Erholung in der Urlaubszeit und an den schönen freien Tagen, die inspirierenden Eindrücke und die Freude im Herzen bilden zusammen ein Tonikum. Dieses Allheilmittel lässt weder die Freude an der Arbeit zu kurz kommen noch  schmälert es die Fähigkeit, das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Die Pflichten und die alltäglichen Notwendigkeiten sollen nicht unser Lebensgefühl bestimmen. Die Erinnerung an Freuden der Vergangenheit helfen nur kurzfristig und die sehnsuchtsvollen Träume von einer heilen Welt sind auch kein Ersatz für die in einem selbst gespürte, freudejauchzende Lebendigkeit.

Die aktivsten Planeten Mars und Uranus, sind zurzeit ziemlich von unseren Emotionen gesteuert und ich denke wir sollten diesen beiden Ungeduldsplaneten nicht das Ruder überlassen, wenn es um eine Befreiungsaktion geht. Doch wie befreien wir uns aus dem spinnwebartigen Netz lästiger kleiner Aufgaben und Gewohnheiten?

UNSER FROHES LEBENSGEFÜHL

SOLL UNSER STÄNDIGER BEGLEITER 

UND TREUER RATGEBER SEIN

Meditation:

nach einer kurzen Einstimmung und innerem zur Ruhe kommen, beobachten wir wohin die Gedanken ziehen. Welche Richtung schlagen sie ein? Gehen sie Richtung „was ist zu tun“, oder suchen sie in dunklen Ecken nach Sorgen und Nöten, oder kreieren sie Sehnsucht nach…

Wir beobachten die Gedanken, wir steigen nicht in die von ihnen ausgelöste Emotion ein. Nach einer kleinen Weile verankern wir uns sanft, aber bestimmt in der Gegenwart und üben das „sích seiner selbst gewahr sein“ bis ein zufriedenes Lächeln unseren Mund umspielt.