Vollmond Jungfrau/Fische am 6.9.2017 um 9:03

Sonne und Mars befinden sich in der Jungfrau, Mond in Konjunktion zu Neptun in Fisch. Die äußere Welt fordert uns in sehr starkem Maß. Oft ist es so anstrengend, sind wir so in die Tretmühle der Erfordernisse des realen Lebens  eingespannt, dass es uns schwer fällt, uns zu entspannen. Ent-Spannung = Ende der Anspannung, doch diese suchen wir häufig durch Zerstreuung zu finden, ein bisschen da, ein bisschen dort. Und das wollten wir auch noch tun. Aber innere Ruhe wird dadurch nicht gefunden. Wir müssen lernen uns einige Quentchen unserer Kraft für uns selbst zu reservieren, damit wir uns neu aufladen, damit wir träumen und durch unsere Träume wachsen können .

Der Sommer ist beinahe vorüber. Fragen wir uns einmal, wie oft wir uns wirklich innerlich frei gegeben haben. Einmal nichts zu tun und zu denken gehabt haben, keine strategischen Überlegungen angestellt oder sonst etwas geplant haben. Keinen Vorsatz umgesetzt  oder Probleme gewälzt haben, sondern einfach gegenwärtig waren – uns und die uns umgebende Welt einfach gespürt haben.

In diesem Vollmond-Horoskop ist Aszendent Waage mit Jupiter im 1. Haus in Opposition zu Uranus im Widder im VII. Haus. Ein Ausgleich soll gefunden werden, der sowohl der eigenen Selbstentfaltung dient als auch eine Inspiration ins Beziehungsleben bringt.

Meditation:

Wir versetzen uns durch die aufmerksame Beobachtung unseres Atems in eine tiefere Seelenschicht.  Ganz ruhig und ohne etwas verändern zu wollen, beobachten wir das Ein- und Ausströmen unseres Atems. Ein Vorgang, der es uns erst ermöglicht am Leben zu bleiben, so selbstverständlich und doch so wichtig….. Einfach und ruhig weiteratmen….

Lasst euch von eurem Atem führen, bei der Beantwortung folgender Frage:

Wonach sehne ich mich, was brauche ich um mich als Ganzes zu fühlen?

Nicht denken, die Antwort ist gar nicht wirklich wichtig, sondern nur das, wohin euch euer Atem trägt.

 

 

 

 

 

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Vollmond in Löwe/Wassermann am 7.8.2017

Auch innen geht es heiß her, mit Sonne Konjunktion Mars in Opposition zum Mond. Nur zu leicht lässt sich jetzt alles was einem selbst an sich selbst aufregt, nach außen projizieren. Doch genauso leicht – na gut, vielleicht sind ein paar beruhigende Atemzüge mehr nötig – könnten wir uns selbst verstehend anlächeln und erkennen was uns wirklich gut tun würde.

Im Vollmond-Horoskop sind das Ich und das Du (I. und VII. Haus) und der einzelne Mensch (Löwe) und die Menschheit (Wassermann) in vielerlei Hinsicht miteinander verwoben.

Merkur Opposition Neptun lehrt uns, dass meist das Ergebnis einer Analyse von einem inneren Wunsch gefärbt wird. Oder das unsere Wünsche, Sorgen, Ängste unsere Gedanken beeinflussen. Oder dass unsere Wunschnatur durch den Hausverstand eine praktische und taktische Bremse erfährt.

Disziplin und Bewusstheit sind der Schlüssel um mit dem empfundenen Zuviel umgehen zu können, dann stellt sich auch das lebensbejahende Jauchzen über das Füllhorn des Sommers ein.

Meditation

nachdem wir ruhig geworden sind, wirklich ganz im Hier und Jetzt angekommen sind, zumindest für den Moment, entspannen wir uns  und richten unsere bewusste Aufmerksamkeit nach innen, … wir hören auf den Schlag unseres Herzens…erinnern wir uns an das Geräusch, das entsteht, wenn wir unsere Ohren mit den Handflächen verschließen  dem Rauschen des Meeres nicht unähnlich…. lasst euch leiten von diesem Geräusch, folgt der inneren Sehnsucht…und verweilt an dem Ort, zu dem ihr geführt worden seid…

…stellt die Frage, die euch zurzeit am meisten bewegt …. lasst diese Frage los in der Gewissheit bald eine Antwort oder einen Hinweis zu erhalten ….

wenn ihr keine Frage habt, dann sucht nicht danach, sondern freut euch an der aufkommenden inneren Heiterkeit…

…wartet auf das lachende, staunende Kind und seid bereit, euch von diesem Kind seine Welt zeigen zu lassen

..verweilt weiter an diesem inneren Ort …. genießt den sich einstellenden Frieden

…nach und nach werdet ihr euch eures Körpers wieder gewahr und öffnet erfrischt und gestärkt die Augen.

 

 

 

 

 

Vollmond Krebs/Steinbock am 9.7.2017

Ich staune über das vor mit liegende Vollmond-Horoskop und denke mir,  welche wunderbaren Schätze es da zu heben gilt.

Sonne Konjunktion Mars = Aufladung der eigenen Kraft

Sonne Konjunktion Mars im Krebs = Aufladung der eigenen Kraft bis eventuell hin zu Über-Erhitzung des Gemütes = Gereiztheit. Diese Gereiztheit kann sich auch einstellen, wenn man zuwenig Raum zum Träumen hat oder zuwenig Zeit, um seine Kreativität auszuleben.

Mond Konjunktion Pluto – was quer im Gemüt liegt, kann hochkommen und dann ausgeschieden werden – und da diese Konjunktion im Steinbock ist, werden die damit verbundenen alten überholten Strukturen gleich mit ausgeschieden.

Stellt man sich diesen mehr oder weniger lauten Rülpsern und lässt die alten Dinger los, kommt dies dem ganzen Beziehungsleben zugute und die sinnvolle Ergänzung steht wieder im Vordergrund. (Jupiter in der Waage, im Quadrat zur oben erwähnten Opposition)

Man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren (Saturn im Schütze) und hat keine Einbuße bei der leichten, beweglichen Kommunikation (Venus im Zwilling).

Die Lust Neues auszuprobieren oder Neuland zu erobern (Uranus im Widder) ,  kommt nicht in Konflikt mit den ruhigen, träumerischen Seiten der eigenen Psyche (Neptun in Fische).

Es fällt mir keine passendere Konstellation ein um dem bekannten Ausspruch von Eckhart Tolle nachzuspüren: „du kannst nicht beides sein, unglücklich und völlig präsent im Jetzt.“

Meditation:

Lassen wir uns ein auf unsere innere Ebene und verweilen wir dort. Zuerst werden wir uns der Ruhe gewahr, dann der Zufriedenheit, dann dem Jetzt-Sein. Das „nicht mehr wichtig nehmen“ der hektischen Gedanken ist keine Abkehr von der Realität, sondern  ist eigentlich erst ein Ankommen im Hier und Jetzt. Ganz still können wir die Perle in unserem Inneren erfahren, die in uns gereift ist.

 

Vollmond Zwilling/Schütze 9.6.2017 um 15:09

Inmitten der schnell-lebigen Zeit mit all ihren schönen und schrecklichen Ereignissen scheint uns dieser Vollmond eine erholsame Auszeit zu gönnen. Wir können fried- und freudvoll auf uns selbst blicken und dadurch auch andere so sein lassen wie sie sind.

Auch ist es uns zurzeit leichter als sonst möglich unsere festgefahrenen Gewohnheiten zu erkennen und ein wenig zu lockern. Es muss nicht immer so sein, weil es schon immer so war. Wenn wir nicht wirklich im Augenblick, im Jetzt leben, bleibt im Hintergrund allemal eine Erwartungshaltung aktiv, die schon im Vorfeld die Wahrnehmungen emotional einfärbt.

Die zur Bequemlichkeit einladenden Gewohnheiten einmal richtig durchzulüften schadet auf keinen Fall und das meine ich sowohl direkt als auch im übertragenen Sinn.

Die Freude am Schönen und die Lust zum Träumen braucht ebenso ihren festen Platz in unserem Leben wie Disziplin und Verantwortungsgefühl.  Zu all dem braucht es Zeit, die wir uns nicht durch die elektronischen Helfershelfer rauben lassen sollten.

Mal das Handy lautlos stellen, mal nicht gleich aufspringen um im Internet nach einer Antwort zu suchen für eine gerade aufgetauchte Frage.

Eine 100%-ige Aufmerksamkeit beim Zuhören verstärkt das Gefühl der  Verbundenheit und des Vertrauens um ein Vielfaches.

Meditation:

Wir lassen unsere Gedanken und unser Gemüt zur Ruhe kommen…. lauschen und spüren den eigenen Atemzügen nach…. spüren den gleichmäßigen Herzschlag … entspannen uns… wir sind nun wirklich zuhause…. Tief tauchen wir ein in diesen Frieden…Schicht um Schicht lösen sich die Anspannungen und immer deutlicher spüren wir die Anwesenheit von etwas Erhabenen, Großen – das stets in uns ist, aber nur in der Stille wahrnehmbar ist.

Wir verweilen in dieser Präsenz bis wir von selbst zurückgleiten in unser Alltagsbewusstsein.

Vollmond Stier/Skorpion – 10.5.2017 um 23:42

Das Leben, eine Wanderung zwischen Sinnlichkeit und Leidenschaft, ist heute oft eingepfercht in Alltagszwänge und wird durch Zugeständnisse aller Art noch weiter reglementiert. Es hat eine Zeit gegeben, da pflegte jeder seine Passion – seine Leidenschaft, Vorliebe oder Liebhaberei.

Seine Vorliebe sinnlich zu erfassen und leidenschaftlich auszuleben ist wie ein Jungbrunnen und eine ständige Quelle der Inspiration. Doch dazu müssen wir den Alltagstrott verlassen, der durch Zwänge und Gewohnheiten so zäh an uns klebt, das wir den Ruf unserer Vorlieben oft nur mehr peripher wahrnehmen.

Nehmen wir uns vor, dass wir uns auf die kleinen Freuden einlassen, diese auskosten bis daraus eine große uns ganz umfassende Freude wird. Die Hingabe an die kleinen Freuden verstärkt unsere Fähigkeit des Glückempfindens.

Meditation

zur Ruhe kommen, bei sich ankommen .. in seinem Inneren die Augen öffnen und die Fülle des Lebens wahrnehmen. Sich an all die kleinen Freuden erinnern, die einem in der letzten Woche begegnet sind … die Freude ansteigen lassen und dann taucht vor uns, unser ganz persönlicher Glücksdrache auf , aufsteigen und sehen was passiert…

Astrologisches:

Stier und Skorpion stehen im Mittelpunkt – sowohl als Licht und Schatten als auch als Wurzel und Ziel (Sonne im Stier Opposition Mond im Skorpion, IC Stier/MC Skorpion).

Der Glücksdrache besteht aus einem Suchdreieck (Saturn im Schütze, aufsteigender Mondknoten in Löwe, MC Skorpion) sowie einem geschlossenen Feuer-Trigon (Saturn, aufst. Mondknoten, Merkur Konj. Uranus im Widder).

Uranus und Merkur sind der Antrieb, der jetzt genutzt werden soll, um frischen Wind in unsere Gedanken zu bringen.

Außerhalb finden wir noch ein Mars Quadrat Neptun, das davor warnt, dass Ziele  die nur der Aktivität willen gesetzt werden, nicht unbedingt die wahren Ziele sind.

 

 

 

 

 

Vollmond am 12.3.2017 (Fische/Jungfrau)

Beim Betrachten dieses Vollmond-Horoskopes hörte ich innerlich einen Stehgreif-Reim, vorgetragen mit der Stimme des Smeagol im Film „Herr der Ringe“:

„Der Win-ter muss ster-ben, der Früh-ling wird´s erben. ling ling, welches Ding.“

Nun, das hat weder mit ernsthafter Astrologie noch mit sinnvoller Meditation zu tun, brachte mich aber dennoch zu folgender Überlegung.

Am Übergang von Fische zu Widder erleben wir die Frühlingszeit. Die Zeit des Faschings ist vorüber und viele von uns beginnen mit der Fastenzeit, um sich zu entschlacken.

Und um genau das geht es jetzt, die Schlacken der vergangenen Monate loszuwerden. Die Trägheit abzuschütteln und es ist zum Teil unsere Trägheit, wenn wir eigene Mängel auf andere, vorzugsweise auf den Partner projizieren.

Jede Nörgelei am anderen beinhaltet zurzeit etwas Unerledigtes von uns selbst, das ein gewaltiger Störfaktor beim „sich mit sich selbst wohlfühlen“ ist. Betrachten wir so eine Nörgelei wie ein Zauberbonbon, wenn wir es ausgepackt haben, entdecken wir etwas, das uns fröhlicher macht.

Wo verbergen sich die Spinnweben der Langeweile, eine in sich zusammengefallene Erinnerung von etwas, das wir tun wollten und doch nicht taten, zu nichts mehr nütze als zur Vermehrung der Unlustgefühle?

Träume, die bis jetzt zu keiner Vision geworden sind, sollte man wie die Spuren des Sandmännchens am Morgen einfach wegwischen. Kein Nachschleppen von Vergangenem und schon gar keine lauwarme Projektion in die Zukunft sollte unseren ersten Schritt in den Frühling begleiten.

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Vollmond am 11.2.2017 (Wassermann/Löwe)

Bitte nehmt jene Haltung ein, in der ihr euch am leichtesten entspannt. Tief atmen und langsam die Gedanken zur Ruhe kommen lassen. Alles Schwere löst sich durch das gleichmäßige Atmen auf.

Meditation

Ich möchte die jubelnde Stimmung der Begeisterung (Be-Geist-erung), die zum Vollmond Löwe/Wassermann im August 2016 herrschte, in der Erinnerung wachrufen.

Versuchen wir die weite offene Herzensstimmung jetzt – in uns – in der Gegenwart, zu fühlen. Sobald wir sie fühlen, lassen wir die innere Wärme sich weiter ausdehnen bis sie unsere Haut durchdringt und noch gut 5 bis 10 cm als Aura um uns herum spürbar ist.

Nun verbinden wir diese Wärme mit der klaren geistigen Weitsicht, die uns jetzt gegeben ist. Wir sehen aus großer Distanz sehr genau was zu tun ist.

Damit wir mit diesem Blick kein Frösteln hervorrufen oder uns durch die Distanz entfremden, brauchen wir unsere Herzenswärme.

Die Klarheit eines kalten Wintertages macht es einem leicht alles im Moment Unwesentliche abzuschütteln.  

Wenn sich Geist und Herz verbindet, wird uns bewusst, dass wir jederzeit bestimmen können, WIE wir uns, unsere Welt, unsere Realität erleben.

Die Zeit der Narren ist bald vorüber, welche Masken können wir ablegen?

  • – o –

Astrologisch:

2 entspannte Oppositionen: Sonne Opp. Mond Sextil Jupiter:

Die Spannung zwischen Hell und Dunkel wird durch Güte gemildert, durch das Zulassen der Gegensätze.

Jupiter Opposition Uranus Trigon Mond:

Die Spannung zwischen noch „es sich noch ein bisschen am warmen Ofen gemütlich machen und dem nicht mehr Erwarten-Können des Aufbruchs“, wird gemildert durch die Vorfreude.

Geschlossenes Feuer-Trigon

(Uranus Trigon Mond Trigon Saturn)

Die Lebensgeister regen sich, die Möglichkeit sich für etwas zu begeistern, etwas zu initiieren ist groß. Lassen wir der Schöpferfreude freie Bahn.

Suchdreieck

Saturn Trigon Uranus Sextil Mond

Aus der Beantwortung der Frage, wann man festhalten und wann man loslassen soll, entsteht die menschliche Freiheit.

Das Haus:

Das Fundament bildet das Trigon von Mond und Uranus. Die Seitenwände sind das Sextil von Mond und Jupiter sowie das Sextil von Uranus und Sonne. Den Dachboden bildet das Trigon von Sonne und Jupiter und den Dachgiebel bildet das Sextil von Sonne Saturn sowie Jupiter Saturn.

Das Fundament bildet die Lebensfreude. Die Seitenwände werden dargestellt durch das sich emotional Wohlfühlen einerseits und die geistige Frische andererseits. Das Dach ruht auf tolerantem Miteinander und beschwingter Weiterentwicklung. Das krönende Ziel ist Gelassenheit.