Vollmond Jungfrau/Fische am 6.9.2017 um 9:03

Sonne und Mars befinden sich in der Jungfrau, Mond in Konjunktion zu Neptun in Fisch. Die äußere Welt fordert uns in sehr starkem Maß. Oft ist es so anstrengend, sind wir so in die Tretmühle der Erfordernisse des realen Lebens  eingespannt, dass es uns schwer fällt, uns zu entspannen. Ent-Spannung = Ende der Anspannung, doch diese suchen wir häufig durch Zerstreuung zu finden, ein bisschen da, ein bisschen dort. Und das wollten wir auch noch tun. Aber innere Ruhe wird dadurch nicht gefunden. Wir müssen lernen uns einige Quentchen unserer Kraft für uns selbst zu reservieren, damit wir uns neu aufladen, damit wir träumen und durch unsere Träume wachsen können .

Der Sommer ist beinahe vorüber. Fragen wir uns einmal, wie oft wir uns wirklich innerlich frei gegeben haben. Einmal nichts zu tun und zu denken gehabt haben, keine strategischen Überlegungen angestellt oder sonst etwas geplant haben. Keinen Vorsatz umgesetzt  oder Probleme gewälzt haben, sondern einfach gegenwärtig waren – uns und die uns umgebende Welt einfach gespürt haben.

In diesem Vollmond-Horoskop ist Aszendent Waage mit Jupiter im 1. Haus in Opposition zu Uranus im Widder im VII. Haus. Ein Ausgleich soll gefunden werden, der sowohl der eigenen Selbstentfaltung dient als auch eine Inspiration ins Beziehungsleben bringt.

Meditation:

Wir versetzen uns durch die aufmerksame Beobachtung unseres Atems in eine tiefere Seelenschicht.  Ganz ruhig und ohne etwas verändern zu wollen, beobachten wir das Ein- und Ausströmen unseres Atems. Ein Vorgang, der es uns erst ermöglicht am Leben zu bleiben, so selbstverständlich und doch so wichtig….. Einfach und ruhig weiteratmen….

Lasst euch von eurem Atem führen, bei der Beantwortung folgender Frage:

Wonach sehne ich mich, was brauche ich um mich als Ganzes zu fühlen?

Nicht denken, die Antwort ist gar nicht wirklich wichtig, sondern nur das, wohin euch euer Atem trägt.

 

 

 

 

 

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ein Morgen wie jeder andere, oder doch nicht?

Heute überraschte ich mich damit, dass ich flugs die Sachen zusammenpackte, die ich brauchte um mein mir gewahr gewordenes Bedürfnis nach „Frühstücken im Freien“ umzusetzen.

Ich wohne in der Großstadt und in der Nähe meiner Wohnung ist ein schöner großer Park. Die an diesem Park anschließende Autobahn ist durch den Grüngürtel nicht zu sehen und das Geräusch der vorbeifahrenden Auto kann ich leicht in eine Art Meeres rauschen verwandeln.

Wundervoll der Park war noch fast leer, nur eine Hundebesitzer vergönnten ihren Lieblingen einen morgendlichen Auslauf. Mein Lieblingsplatz unter einer uralten Eiche lag zwar noch im Schatten, dennoch machte ich es mir dort gemütlich und deckte mir auf der Bank meinen Frühstückstisch, trank meinen Kaffee und schnabulierte mein Müsli.

Währen der ganzen Zeit genoss ich den Anblick der sich bewegenden Blätter, die Form des Löwenzahnblattes in seiner einzigartigen Ausprägung, das  behütet werden vom Baldachin der Äste des Baumes über mir.

Am Nachhause-Weg machte ich noch mal Halt an einem einladenden Fleckchen: ein mit einer Handpumpe betriebener kleiner Brunnen für die Kinder zum Spielen, einige von Vögel bewohnte Hecken, ein kleiner Spielplatz  – einfach schön und einladend.

Dann kamen zwei Männer vorbei, einer zog einen kleine rote Reisetasche hinter sich her, vom anderen sah ich nicht viel mehr als die über den Kopf gezogene Kapuze. Auf den wenigen Metern, die die beiden Männer an mir vorbeigingen, spuckte der Erste mit einem grauslichen Geräusch 3 mal in hohem Bogen auf den asphaltierten Parkweg. Ein Einbruch in mein kleines Paradies – fassungslos betrachtete ich das Schauspiel und dachte vielleicht weiß er nicht, wie ansteckend das sein kann. Ich erinnerte mich an dich Geschichten meiner Großmutter über die  Übertragung von Krankheiten,  Pest,  TBC und vieles mehr. Ein Impuls regte sich in mir, sollte ich ihm nachgehen und es ihm sagen?

Ich tat es nicht…und fühlte nur meine Traurigkeit.

In diesem Moment kam ein Vogelpärchen angeflogen und einer davon setzte sich auf den Brunnenrand und trank von dem tropfenden Wasserhahn. Das Bild war so friedlich, so entzückend, und ich so dankbar, dass ich das sehen durfte – meine Traurigkeit war wieder verschwunden.

Da ich nichts als zufällig ansehe, ließ ich das Erlebte in mir nachklingen.

„hast du etwas dafür getan, dass die Vögel kamen?“ frage ich mich. Nein – nun dann….

Mit einem Lächeln auf den Lippen ging ich nach Hause.

 

Vollmond in Löwe/Wassermann am 7.8.2017

Auch innen geht es heiß her, mit Sonne Konjunktion Mars in Opposition zum Mond. Nur zu leicht lässt sich jetzt alles was einem selbst an sich selbst aufregt, nach außen projizieren. Doch genauso leicht – na gut, vielleicht sind ein paar beruhigende Atemzüge mehr nötig – könnten wir uns selbst verstehend anlächeln und erkennen was uns wirklich gut tun würde.

Im Vollmond-Horoskop sind das Ich und das Du (I. und VII. Haus) und der einzelne Mensch (Löwe) und die Menschheit (Wassermann) in vielerlei Hinsicht miteinander verwoben.

Merkur Opposition Neptun lehrt uns, dass meist das Ergebnis einer Analyse von einem inneren Wunsch gefärbt wird. Oder das unsere Wünsche, Sorgen, Ängste unsere Gedanken beeinflussen. Oder dass unsere Wunschnatur durch den Hausverstand eine praktische und taktische Bremse erfährt.

Disziplin und Bewusstheit sind der Schlüssel um mit dem empfundenen Zuviel umgehen zu können, dann stellt sich auch das lebensbejahende Jauchzen über das Füllhorn des Sommers ein.

Meditation

nachdem wir ruhig geworden sind, wirklich ganz im Hier und Jetzt angekommen sind, zumindest für den Moment, entspannen wir uns  und richten unsere bewusste Aufmerksamkeit nach innen, … wir hören auf den Schlag unseres Herzens…erinnern wir uns an das Geräusch, das entsteht, wenn wir unsere Ohren mit den Handflächen verschließen  dem Rauschen des Meeres nicht unähnlich…. lasst euch leiten von diesem Geräusch, folgt der inneren Sehnsucht…und verweilt an dem Ort, zu dem ihr geführt worden seid…

…stellt die Frage, die euch zurzeit am meisten bewegt …. lasst diese Frage los in der Gewissheit bald eine Antwort oder einen Hinweis zu erhalten ….

wenn ihr keine Frage habt, dann sucht nicht danach, sondern freut euch an der aufkommenden inneren Heiterkeit…

…wartet auf das lachende, staunende Kind und seid bereit, euch von diesem Kind seine Welt zeigen zu lassen

..verweilt weiter an diesem inneren Ort …. genießt den sich einstellenden Frieden

…nach und nach werdet ihr euch eures Körpers wieder gewahr und öffnet erfrischt und gestärkt die Augen.

 

 

 

 

 

Vollmond Krebs/Steinbock am 9.7.2017

Ich staune über das vor mit liegende Vollmond-Horoskop und denke mir,  welche wunderbaren Schätze es da zu heben gilt.

Sonne Konjunktion Mars = Aufladung der eigenen Kraft

Sonne Konjunktion Mars im Krebs = Aufladung der eigenen Kraft bis eventuell hin zu Über-Erhitzung des Gemütes = Gereiztheit. Diese Gereiztheit kann sich auch einstellen, wenn man zuwenig Raum zum Träumen hat oder zuwenig Zeit, um seine Kreativität auszuleben.

Mond Konjunktion Pluto – was quer im Gemüt liegt, kann hochkommen und dann ausgeschieden werden – und da diese Konjunktion im Steinbock ist, werden die damit verbundenen alten überholten Strukturen gleich mit ausgeschieden.

Stellt man sich diesen mehr oder weniger lauten Rülpsern und lässt die alten Dinger los, kommt dies dem ganzen Beziehungsleben zugute und die sinnvolle Ergänzung steht wieder im Vordergrund. (Jupiter in der Waage, im Quadrat zur oben erwähnten Opposition)

Man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren (Saturn im Schütze) und hat keine Einbuße bei der leichten, beweglichen Kommunikation (Venus im Zwilling).

Die Lust Neues auszuprobieren oder Neuland zu erobern (Uranus im Widder) ,  kommt nicht in Konflikt mit den ruhigen, träumerischen Seiten der eigenen Psyche (Neptun in Fische).

Es fällt mir keine passendere Konstellation ein um dem bekannten Ausspruch von Eckhart Tolle nachzuspüren: „du kannst nicht beides sein, unglücklich und völlig präsent im Jetzt.“

Meditation:

Lassen wir uns ein auf unsere innere Ebene und verweilen wir dort. Zuerst werden wir uns der Ruhe gewahr, dann der Zufriedenheit, dann dem Jetzt-Sein. Das „nicht mehr wichtig nehmen“ der hektischen Gedanken ist keine Abkehr von der Realität, sondern  ist eigentlich erst ein Ankommen im Hier und Jetzt. Ganz still können wir die Perle in unserem Inneren erfahren, die in uns gereift ist.

 

Vollmond Zwilling/Schütze 9.6.2017 um 15:09

Inmitten der schnell-lebigen Zeit mit all ihren schönen und schrecklichen Ereignissen scheint uns dieser Vollmond eine erholsame Auszeit zu gönnen. Wir können fried- und freudvoll auf uns selbst blicken und dadurch auch andere so sein lassen wie sie sind.

Auch ist es uns zurzeit leichter als sonst möglich unsere festgefahrenen Gewohnheiten zu erkennen und ein wenig zu lockern. Es muss nicht immer so sein, weil es schon immer so war. Wenn wir nicht wirklich im Augenblick, im Jetzt leben, bleibt im Hintergrund allemal eine Erwartungshaltung aktiv, die schon im Vorfeld die Wahrnehmungen emotional einfärbt.

Die zur Bequemlichkeit einladenden Gewohnheiten einmal richtig durchzulüften schadet auf keinen Fall und das meine ich sowohl direkt als auch im übertragenen Sinn.

Die Freude am Schönen und die Lust zum Träumen braucht ebenso ihren festen Platz in unserem Leben wie Disziplin und Verantwortungsgefühl.  Zu all dem braucht es Zeit, die wir uns nicht durch die elektronischen Helfershelfer rauben lassen sollten.

Mal das Handy lautlos stellen, mal nicht gleich aufspringen um im Internet nach einer Antwort zu suchen für eine gerade aufgetauchte Frage.

Eine 100%-ige Aufmerksamkeit beim Zuhören verstärkt das Gefühl der  Verbundenheit und des Vertrauens um ein Vielfaches.

Meditation:

Wir lassen unsere Gedanken und unser Gemüt zur Ruhe kommen…. lauschen und spüren den eigenen Atemzügen nach…. spüren den gleichmäßigen Herzschlag … entspannen uns… wir sind nun wirklich zuhause…. Tief tauchen wir ein in diesen Frieden…Schicht um Schicht lösen sich die Anspannungen und immer deutlicher spüren wir die Anwesenheit von etwas Erhabenen, Großen – das stets in uns ist, aber nur in der Stille wahrnehmbar ist.

Wir verweilen in dieser Präsenz bis wir von selbst zurückgleiten in unser Alltagsbewusstsein.

Erinnerungen an eine wunderbare alte Lady

Meine Großmutter mütterlicherseits war eine Frau mit feinen Gesichtszügen und einem umwerfenden Sinn für Humor. Doch das was sich nun beinahe 50 Jahre später noch in mir unvermittelt auftaucht ist ihre besondere Art, mir etwas zu lehren.

Die „überlieferte“ Geschichte des Messers, das mit der Klinge nach oben zu liegen kommt. Sie schilderte mir so eindrucksvoll, dass der „Deibel“ jedes Mal, wenn auf Erden so eine Messerklinge rumliegt, die armen Seelen darüber jagt. Man kann sich ja vorstellen, wie furchtbar das ist, wenn schon das sich in den Finger schneiden so weh tut.

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Seither ist es ein Reflex, darauf zu achten, dass die Messerklinge seitlich liegt und wenn es dennoch passiert, so wie heute, dann schnell korrigieren und die armen Seelen erlösen.

Natürlich weiß ich, dass es eine Geschichte ist, aber mein kindliches Gemüt geht lieber auf Nummer sicher.

 

Vollmond Stier/Skorpion – 10.5.2017 um 23:42

Das Leben, eine Wanderung zwischen Sinnlichkeit und Leidenschaft, ist heute oft eingepfercht in Alltagszwänge und wird durch Zugeständnisse aller Art noch weiter reglementiert. Es hat eine Zeit gegeben, da pflegte jeder seine Passion – seine Leidenschaft, Vorliebe oder Liebhaberei.

Seine Vorliebe sinnlich zu erfassen und leidenschaftlich auszuleben ist wie ein Jungbrunnen und eine ständige Quelle der Inspiration. Doch dazu müssen wir den Alltagstrott verlassen, der durch Zwänge und Gewohnheiten so zäh an uns klebt, das wir den Ruf unserer Vorlieben oft nur mehr peripher wahrnehmen.

Nehmen wir uns vor, dass wir uns auf die kleinen Freuden einlassen, diese auskosten bis daraus eine große uns ganz umfassende Freude wird. Die Hingabe an die kleinen Freuden verstärkt unsere Fähigkeit des Glückempfindens.

Meditation

zur Ruhe kommen, bei sich ankommen .. in seinem Inneren die Augen öffnen und die Fülle des Lebens wahrnehmen. Sich an all die kleinen Freuden erinnern, die einem in der letzten Woche begegnet sind … die Freude ansteigen lassen und dann taucht vor uns, unser ganz persönlicher Glücksdrache auf , aufsteigen und sehen was passiert…

Astrologisches:

Stier und Skorpion stehen im Mittelpunkt – sowohl als Licht und Schatten als auch als Wurzel und Ziel (Sonne im Stier Opposition Mond im Skorpion, IC Stier/MC Skorpion).

Der Glücksdrache besteht aus einem Suchdreieck (Saturn im Schütze, aufsteigender Mondknoten in Löwe, MC Skorpion) sowie einem geschlossenen Feuer-Trigon (Saturn, aufst. Mondknoten, Merkur Konj. Uranus im Widder).

Uranus und Merkur sind der Antrieb, der jetzt genutzt werden soll, um frischen Wind in unsere Gedanken zu bringen.

Außerhalb finden wir noch ein Mars Quadrat Neptun, das davor warnt, dass Ziele  die nur der Aktivität willen gesetzt werden, nicht unbedingt die wahren Ziele sind.