Vollmond am 12.3.2017 (Fische/Jungfrau)

Beim Betrachten dieses Vollmond-Horoskopes hörte ich innerlich einen Stehgreif-Reim, vorgetragen mit der Stimme des Smeagol im Film „Herr der Ringe“:

„Der Win-ter muss ster-ben, der Früh-ling wird´s erben. ling ling, welches Ding.“

Nun, das hat weder mit ernsthafter Astrologie noch mit sinnvoller Meditation zu tun, brachte mich aber dennoch zu folgender Überlegung.

Am Übergang von Fische zu Widder erleben wir die Frühlingszeit. Die Zeit des Faschings ist vorüber und viele von uns beginnen mit der Fastenzeit, um sich zu entschlacken.

Und um genau das geht es jetzt, die Schlacken der vergangenen Monate loszuwerden. Die Trägheit abzuschütteln und es ist zum Teil unsere Trägheit, wenn wir eigene Mängel auf andere, vorzugsweise auf den Partner projizieren.

Jede Nörgelei am anderen beinhaltet zurzeit etwas Unerledigtes von uns selbst, das ein gewaltiger Störfaktor beim „sich mit sich selbst wohlfühlen“ ist. Betrachten wir so eine Nörgelei wie ein Zauberbonbon, wenn wir es ausgepackt haben, entdecken wir etwas, das uns fröhlicher macht.

Wo verbergen sich die Spinnweben der Langeweile, eine in sich zusammengefallene Erinnerung von etwas, das wir tun wollten und doch nicht taten, zu nichts mehr nütze als zur Vermehrung der Unlustgefühle?

Träume, die bis jetzt zu keiner Vision geworden sind, sollte man wie die Spuren des Sandmännchens am Morgen einfach wegwischen. Kein Nachschleppen von Vergangenem und schon gar keine lauwarme Projektion in die Zukunft sollte unseren ersten Schritt in den Frühling begleiten.

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