vom Verfangen und Anfangen

Bei einer meiner letzten Meditationen geschah es mir, dass ich meinen Anfangssatz, den ich seit Jahren für die innere Einstimmung verwende, unbewusst veränderte.

Bisher sagte ich: Ich stehe hier um mich auf das Göttliche auszurichten.

An diesem Morgen sagte/dachte ich: Ich stehe hier um mich auf das Wesentliche auszurichten.

Ich hab mich so sehr in meinem Erschrecken und wortlosen Selbstvorwurf verfangen, dass es lange dauerte bis ich das gewohnte Gefühl der inneren Versenkung spürte.  Dankbar dafür, dass mir das tiefe Eintauchen gewährt wurde, beendete ich die Meditation. Beim Herausgleiten stand das Kommentar als Frage da: Was ist denn bitte am Göttlichen nicht wesentlich ?

Seit jeher fühlte ich mich glücklich, wenn ich das Wesen in einem Stein, einem Baum, oder einem Menschen erfasse und mich für einen kurzen oder langen Moment damit verbinden  kann. Wenn ich das Wesentliche einer Situationen erfasse.

Ich werde also anfangen, meine „Gedankenlosigkeiten“ anders zu betrachten.

 

 

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s