Vollmond am 16.10.2016 um 06:23 (Waage/Widder)

Einmal ist es kalt, einmal ist es warm – wir sind einem Wechselbad der Temperaturen unterworfen, und so wie sich beim Um- und Neueinstellen unser Körper schwer tut, so tut sich auch unsere Psyche schwer im Wechselbad der Gefühle. Wer kennt es nicht, dass himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt….

Daher ist es gut zu wissen, was man braucht um wieder in seine Mitte, in sein Gleichgewicht zu kommen. Oft ist es nur eine Kleinigkeit wie z.B. ein Durchatmen, ein Loslassen oder ein sich selbst innerlich frei geben von dem was noch zu tun ist.

Waage liegt in der Mitte zwischen Jungfrau und Skorpion. Es gilt die Mitte zu finden, zwischen dem Hang der Jungfrau nach Ordnung und Sauberkeit und der Neigung des Skorpion die Tiefen und Untiefen der menschlichen Existenz zu erforschen. In der Waage kann das Wissen von Paracelsus aufblühen und auf vielerlei Weise zur Anwendung gebracht werden:

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht es, dass ein Ding kein Gift sei.“

Astrologisch befindet sich Mond in Konjunktion mit Uranus im Widder, damit wird die starke Sehnsucht nach Neubeginn angezeigt. Die Gedanken um die Zukunft und die Ungeduld, endlich die  noch immer aktuell seienden Störfaktoren zu beseitigen, ergeben zusammen ein doch recht reizbares Gemüt.

Sonne, Merkur und Jupiter stehen in der Waage und bemühen sich jeder auf seine Weise um Harmonie. Mit dem Quadrat zu Mars/Pluto im Steinbock ist es in den nächsten zwei Tagen  ziemlich sicher, dass so manche Scheinheiligkeit und fauler Kompromiss entlarvt wird.

Meditation:

Wir lenken unsere Aufmerksamkeit nach innen und lassen alles Unangenehme hinter uns. Die Angespanntheit lockert sich und aus dem inneren Sprinter wird ein Tänzer, der mit der Musik über den Boden zu gleiten scheint.

Wir lassen dieses Bild entschwinden und reisen mit unserem Atem tiefer in uns hinein, immer tiefer…. bis wir uns immer leichter und leichter fühlen. In uns geborgen fühlen wir die Schwerelosigkeit und wenn wir uns sicher genug fühlen, geben wir uns diesem Gefühl der Schwerelosigkeit ganz hin. Wir fühlen uns gehalten und geborgen in einer Liebe, die um vieles größer als unsere eigene ist…..

Nach einer Weile öffnen wir unsere inneren Augen und sehen liebevoll auf…

In den kommenden Wochen sollten wir zwischendurch unsere schweren Gedanken einfach wegpusten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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