Vollmond Zwilling/Schütze 9.6.2017 um 15:09

Inmitten der schnell-lebigen Zeit mit all ihren schönen und schrecklichen Ereignissen scheint uns dieser Vollmond eine erholsame Auszeit zu gönnen. Wir können fried- und freudvoll auf uns selbst blicken und dadurch auch andere so sein lassen wie sie sind.

Auch ist es uns zurzeit leichter als sonst möglich unsere festgefahrenen Gewohnheiten zu erkennen und ein wenig zu lockern. Es muss nicht immer so sein, weil es schon immer so war. Wenn wir nicht wirklich im Augenblick, im Jetzt leben, bleibt im Hintergrund allemal eine Erwartungshaltung aktiv, die schon im Vorfeld die Wahrnehmungen emotional einfärbt.

Die zur Bequemlichkeit einladenden Gewohnheiten einmal richtig durchzulüften schadet auf keinen Fall und das meine ich sowohl direkt als auch im übertragenen Sinn.

Die Freude am Schönen und die Lust zum Träumen braucht ebenso ihren festen Platz in unserem Leben wie Disziplin und Verantwortungsgefühl.  Zu all dem braucht es Zeit, die wir uns nicht durch die elektronischen Helfershelfer rauben lassen sollten.

Mal das Handy lautlos stellen, mal nicht gleich aufspringen um im Internet nach einer Antwort zu suchen für eine gerade aufgetauchte Frage.

Eine 100%-ige Aufmerksamkeit beim Zuhören verstärkt das Gefühl der  Verbundenheit und des Vertrauens um ein Vielfaches.

Meditation:

Wir lassen unsere Gedanken und unser Gemüt zur Ruhe kommen…. lauschen und spüren den eigenen Atemzügen nach…. spüren den gleichmäßigen Herzschlag … entspannen uns… wir sind nun wirklich zuhause…. Tief tauchen wir ein in diesen Frieden…Schicht um Schicht lösen sich die Anspannungen und immer deutlicher spüren wir die Anwesenheit von etwas Erhabenen, Großen – das stets in uns ist, aber nur in der Stille wahrnehmbar ist.

Wir verweilen in dieser Präsenz bis wir von selbst zurückgleiten in unser Alltagsbewusstsein.

Erinnerungen an eine wunderbare alte Lady

Meine Großmutter mütterlicherseits war eine Frau mit feinen Gesichtszügen und einem umwerfenden Sinn für Humor. Doch das was sich nun beinahe 50 Jahre später noch in mir unvermittelt auftaucht ist ihre besondere Art, mir etwas zu lehren.

Die „überlieferte“ Geschichte des Messers, das mit der Klinge nach oben zu liegen kommt. Sie schilderte mir so eindrucksvoll, dass der „Deibel“ jedes Mal, wenn auf Erden so eine Messerklinge rumliegt, die armen Seelen darüber jagt. Man kann sich ja vorstellen, wie furchtbar das ist, wenn schon das sich in den Finger schneiden so weh tut.

1741_-_Salzburg_-_Stiftskirche_St_Peter_-_Rose

Seither ist es ein Reflex, darauf zu achten, dass die Messerklinge seitlich liegt und wenn es dennoch passiert, so wie heute, dann schnell korrigieren und die armen Seelen erlösen.

Natürlich weiß ich, dass es eine Geschichte ist, aber mein kindliches Gemüt geht lieber auf Nummer sicher.

 

Vollmond Stier/Skorpion – 10.5.2017 um 23:42

Das Leben, eine Wanderung zwischen Sinnlichkeit und Leidenschaft, ist heute oft eingepfercht in Alltagszwänge und wird durch Zugeständnisse aller Art noch weiter reglementiert. Es hat eine Zeit gegeben, da pflegte jeder seine Passion – seine Leidenschaft, Vorliebe oder Liebhaberei.

Seine Vorliebe sinnlich zu erfassen und leidenschaftlich auszuleben ist wie ein Jungbrunnen und eine ständige Quelle der Inspiration. Doch dazu müssen wir den Alltagstrott verlassen, der durch Zwänge und Gewohnheiten so zäh an uns klebt, das wir den Ruf unserer Vorlieben oft nur mehr peripher wahrnehmen.

Nehmen wir uns vor, dass wir uns auf die kleinen Freuden einlassen, diese auskosten bis daraus eine große uns ganz umfassende Freude wird. Die Hingabe an die kleinen Freuden verstärkt unsere Fähigkeit des Glückempfindens.

Meditation

zur Ruhe kommen, bei sich ankommen .. in seinem Inneren die Augen öffnen und die Fülle des Lebens wahrnehmen. Sich an all die kleinen Freuden erinnern, die einem in der letzten Woche begegnet sind … die Freude ansteigen lassen und dann taucht vor uns, unser ganz persönlicher Glücksdrache auf , aufsteigen und sehen was passiert…

Astrologisches:

Stier und Skorpion stehen im Mittelpunkt – sowohl als Licht und Schatten als auch als Wurzel und Ziel (Sonne im Stier Opposition Mond im Skorpion, IC Stier/MC Skorpion).

Der Glücksdrache besteht aus einem Suchdreieck (Saturn im Schütze, aufsteigender Mondknoten in Löwe, MC Skorpion) sowie einem geschlossenen Feuer-Trigon (Saturn, aufst. Mondknoten, Merkur Konj. Uranus im Widder).

Uranus und Merkur sind der Antrieb, der jetzt genutzt werden soll, um frischen Wind in unsere Gedanken zu bringen.

Außerhalb finden wir noch ein Mars Quadrat Neptun, das davor warnt, dass Ziele  die nur der Aktivität willen gesetzt werden, nicht unbedingt die wahren Ziele sind.

 

 

 

 

 

Vollmond im Widder/Waage (11.4.2017)

abschütteln, durchstarten, Freude haben

Beim Betrachten des Vollmond-Horoskopes fällt mir sofort die Ballung im 12. Haus auf: Sonne, Uranus im Widder, Merkur und Mars im Stier .

Der Wert der Erkenntnisse, die man aus dem Betrachten der Vergangenheit gewinnen kann, ist unbestritten. Doch das Festkleben an einer Vergangenheit, die wir gern wieder haben möchten oder das erstarrte Fixiert-Sein auf eine Vergangenheit, deren Wiederholung wir fürchten, hat nichts mit Erkennen zu tun, sondern ist eine Lähmung, die abgeschüttelt werden muss, wenn man frisch und frei leben möchte.

Was steht einem lebensfrohen Neubeginn und einer vollinhaltlichen Bejahung zu Freude und Glücksempfinden im Weg? Das Festhalten an überholten Idealen, überzogenen Erwartungshaltungen, starren Anschauungen sowie Überzeugungen, sogenannte Glaubenssätze, die nicht mehr hinterfragt werden.

All das können wir mit unaufhaltsamen Kräften des Frühlings abschütteln und mit dem erneuerten Lebensmut durchstarten. Solange wir uns selbst vertrauen,  ist es kein Leichtsinn, wenn wir Neuem mit einer unbekümmerten Offenheit begegnen.

Astrologische Eckdaten: Aszendent Zwilling, MC Wassermann, Leístungsdreieck gebildet aus Sonne Konjunktion Uranus Opposition Mond Konjunktion Jupiter Quadrat Pluto.

unaspektierter Neptun in Fische in 11. Haus: die eigenen Wünsche und uneingestandenen Sehnsüchte beobachten, damit sie nicht willkürlich auf andere projiziert werden.

Meditation

Wir nehmen eine entspannte Haltung ein, und lauschen nach innen. Wir spüren in uns hinein: drückt es wo, beengt uns was? Wenn ja, beobachten wir das nur – keine Analyse, kein gedankliches hin- und herflitzen. Nur ruhig atmen, bis wir uns wirklich ganz und gar entspannt fühlen.  Dann betreten wir den inneren Raum der Phantasie, mit der mutigen Entschlossenheit dem Frühling höchstpersönlich zu begegnen.

Lasst euch auf das Abenteuer ein, es macht Spaß

frohe Ostern

Vollmond am 12.3.2017 (Fische/Jungfrau)

Beim Betrachten dieses Vollmond-Horoskopes hörte ich innerlich einen Stehgreif-Reim, vorgetragen mit der Stimme des Smeagol im Film „Herr der Ringe“:

„Der Win-ter muss ster-ben, der Früh-ling wird´s erben. ling ling, welches Ding.“

Nun, das hat weder mit ernsthafter Astrologie noch mit sinnvoller Meditation zu tun, brachte mich aber dennoch zu folgender Überlegung.

Am Übergang von Fische zu Widder erleben wir die Frühlingszeit. Die Zeit des Faschings ist vorüber und viele von uns beginnen mit der Fastenzeit, um sich zu entschlacken.

Und um genau das geht es jetzt, die Schlacken der vergangenen Monate loszuwerden. Die Trägheit abzuschütteln und es ist zum Teil unsere Trägheit, wenn wir eigene Mängel auf andere, vorzugsweise auf den Partner projizieren.

Jede Nörgelei am anderen beinhaltet zurzeit etwas Unerledigtes von uns selbst, das ein gewaltiger Störfaktor beim „sich mit sich selbst wohlfühlen“ ist. Betrachten wir so eine Nörgelei wie ein Zauberbonbon, wenn wir es ausgepackt haben, entdecken wir etwas, das uns fröhlicher macht.

Wo verbergen sich die Spinnweben der Langeweile, eine in sich zusammengefallene Erinnerung von etwas, das wir tun wollten und doch nicht taten, zu nichts mehr nütze als zur Vermehrung der Unlustgefühle?

Träume, die bis jetzt zu keiner Vision geworden sind, sollte man wie die Spuren des Sandmännchens am Morgen einfach wegwischen. Kein Nachschleppen von Vergangenem und schon gar keine lauwarme Projektion in die Zukunft sollte unseren ersten Schritt in den Frühling begleiten.

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Vollmond am 11.2.2017 (Wassermann/Löwe)

Bitte nehmt jene Haltung ein, in der ihr euch am leichtesten entspannt. Tief atmen und langsam die Gedanken zur Ruhe kommen lassen. Alles Schwere löst sich durch das gleichmäßige Atmen auf.

Meditation

Ich möchte die jubelnde Stimmung der Begeisterung (Be-Geist-erung), die zum Vollmond Löwe/Wassermann im August 2016 herrschte, in der Erinnerung wachrufen.

Versuchen wir die weite offene Herzensstimmung jetzt – in uns – in der Gegenwart, zu fühlen. Sobald wir sie fühlen, lassen wir die innere Wärme sich weiter ausdehnen bis sie unsere Haut durchdringt und noch gut 5 bis 10 cm als Aura um uns herum spürbar ist.

Nun verbinden wir diese Wärme mit der klaren geistigen Weitsicht, die uns jetzt gegeben ist. Wir sehen aus großer Distanz sehr genau was zu tun ist.

Damit wir mit diesem Blick kein Frösteln hervorrufen oder uns durch die Distanz entfremden, brauchen wir unsere Herzenswärme.

Die Klarheit eines kalten Wintertages macht es einem leicht alles im Moment Unwesentliche abzuschütteln.  

Wenn sich Geist und Herz verbindet, wird uns bewusst, dass wir jederzeit bestimmen können, WIE wir uns, unsere Welt, unsere Realität erleben.

Die Zeit der Narren ist bald vorüber, welche Masken können wir ablegen?

  • – o –

Astrologisch:

2 entspannte Oppositionen: Sonne Opp. Mond Sextil Jupiter:

Die Spannung zwischen Hell und Dunkel wird durch Güte gemildert, durch das Zulassen der Gegensätze.

Jupiter Opposition Uranus Trigon Mond:

Die Spannung zwischen noch „es sich noch ein bisschen am warmen Ofen gemütlich machen und dem nicht mehr Erwarten-Können des Aufbruchs“, wird gemildert durch die Vorfreude.

Geschlossenes Feuer-Trigon

(Uranus Trigon Mond Trigon Saturn)

Die Lebensgeister regen sich, die Möglichkeit sich für etwas zu begeistern, etwas zu initiieren ist groß. Lassen wir der Schöpferfreude freie Bahn.

Suchdreieck

Saturn Trigon Uranus Sextil Mond

Aus der Beantwortung der Frage, wann man festhalten und wann man loslassen soll, entsteht die menschliche Freiheit.

Das Haus:

Das Fundament bildet das Trigon von Mond und Uranus. Die Seitenwände sind das Sextil von Mond und Jupiter sowie das Sextil von Uranus und Sonne. Den Dachboden bildet das Trigon von Sonne und Jupiter und den Dachgiebel bildet das Sextil von Sonne Saturn sowie Jupiter Saturn.

Das Fundament bildet die Lebensfreude. Die Seitenwände werden dargestellt durch das sich emotional Wohlfühlen einerseits und die geistige Frische andererseits. Das Dach ruht auf tolerantem Miteinander und beschwingter Weiterentwicklung. Das krönende Ziel ist Gelassenheit.