Vollmond im Widder/Waage (11.4.2017)

abschütteln, durchstarten, Freude haben

Beim Betrachten des Vollmond-Horoskopes fällt mir sofort die Ballung im 12. Haus auf: Sonne, Uranus im Widder, Merkur und Mars im Stier .

Der Wert der Erkenntnisse, die man aus dem Betrachten der Vergangenheit gewinnen kann, ist unbestritten. Doch das Festkleben an einer Vergangenheit, die wir gern wieder haben möchten oder das erstarrte Fixiert-Sein auf eine Vergangenheit, deren Wiederholung wir fürchten, hat nichts mit Erkennen zu tun, sondern ist eine Lähmung, die abgeschüttelt werden muss, wenn man frisch und frei leben möchte.

Was steht einem lebensfrohen Neubeginn und einer vollinhaltlichen Bejahung zu Freude und Glücksempfinden im Weg? Das Festhalten an überholten Idealen, überzogenen Erwartungshaltungen, starren Anschauungen sowie Überzeugungen, sogenannte Glaubenssätze, die nicht mehr hinterfragt werden.

All das können wir mit unaufhaltsamen Kräften des Frühlings abschütteln und mit dem erneuerten Lebensmut durchstarten. Solange wir uns selbst vertrauen,  ist es kein Leichtsinn, wenn wir Neuem mit einer unbekümmerten Offenheit begegnen.

Astrologische Eckdaten: Aszendent Zwilling, MC Wassermann, Leístungsdreieck gebildet aus Sonne Konjunktion Uranus Opposition Mond Konjunktion Jupiter Quadrat Pluto.

unaspektierter Neptun in Fische in 11. Haus: die eigenen Wünsche und uneingestandenen Sehnsüchte beobachten, damit sie nicht willkürlich auf andere projiziert werden.

Meditation

Wir nehmen eine entspannte Haltung ein, und lauschen nach innen. Wir spüren in uns hinein: drückt es wo, beengt uns was? Wenn ja, beobachten wir das nur – keine Analyse, kein gedankliches hin- und herflitzen. Nur ruhig atmen, bis wir uns wirklich ganz und gar entspannt fühlen.  Dann betreten wir den inneren Raum der Phantasie, mit der mutigen Entschlossenheit dem Frühling höchstpersönlich zu begegnen.

Lasst euch auf das Abenteuer ein, es macht Spaß

frohe Ostern

 

 

 

 

Vollmond am 12.3.2017 (Fische/Jungfrau)

Beim Betrachten dieses Vollmond-Horoskopes hörte ich innerlich einen Stehgreif-Reim, vorgetragen mit der Stimme des Smeagol im Film „Herr der Ringe“:

„Der Win-ter muss ster-ben, der Früh-ling wird´s erben. ling ling, welches Ding.“

Nun, das hat weder mit ernsthafter Astrologie noch mit sinnvoller Meditation zu tun, brachte mich aber dennoch zu folgender Überlegung.

Am Übergang von Fische zu Widder erleben wir die Frühlingszeit. Die Zeit des Faschings ist vorüber und viele von uns beginnen mit der Fastenzeit, um sich zu entschlacken.

Und um genau das geht es jetzt, die Schlacken der vergangenen Monate loszuwerden. Die Trägheit abzuschütteln und es ist zum Teil unsere Trägheit, wenn wir eigene Mängel auf andere, vorzugsweise auf den Partner projizieren.

Jede Nörgelei am anderen beinhaltet zurzeit etwas Unerledigtes von uns selbst, das ein gewaltiger Störfaktor beim „sich mit sich selbst wohlfühlen“ ist. Betrachten wir so eine Nörgelei wie ein Zauberbonbon, wenn wir es ausgepackt haben, entdecken wir etwas, das uns fröhlicher macht.

Wo verbergen sich die Spinnweben der Langeweile, eine in sich zusammengefallene Erinnerung von etwas, das wir tun wollten und doch nicht taten, zu nichts mehr nütze als zur Vermehrung der Unlustgefühle?

Träume, die bis jetzt zu keiner Vision geworden sind, sollte man wie die Spuren des Sandmännchens am Morgen einfach wegwischen. Kein Nachschleppen von Vergangenem und schon gar keine lauwarme Projektion in die Zukunft sollte unseren ersten Schritt in den Frühling begleiten.

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Vollmond am 11.2.2017 (Wassermann/Löwe)

Bitte nehmt jene Haltung ein, in der ihr euch am leichtesten entspannt. Tief atmen und langsam die Gedanken zur Ruhe kommen lassen. Alles Schwere löst sich durch das gleichmäßige Atmen auf.

Meditation

Ich möchte die jubelnde Stimmung der Begeisterung (Be-Geist-erung), die zum Vollmond Löwe/Wassermann im August 2016 herrschte, in der Erinnerung wachrufen.

Versuchen wir die weite offene Herzensstimmung jetzt – in uns – in der Gegenwart, zu fühlen. Sobald wir sie fühlen, lassen wir die innere Wärme sich weiter ausdehnen bis sie unsere Haut durchdringt und noch gut 5 bis 10 cm als Aura um uns herum spürbar ist.

Nun verbinden wir diese Wärme mit der klaren geistigen Weitsicht, die uns jetzt gegeben ist. Wir sehen aus großer Distanz sehr genau was zu tun ist.

Damit wir mit diesem Blick kein Frösteln hervorrufen oder uns durch die Distanz entfremden, brauchen wir unsere Herzenswärme.

Die Klarheit eines kalten Wintertages macht es einem leicht alles im Moment Unwesentliche abzuschütteln.  

Wenn sich Geist und Herz verbindet, wird uns bewusst, dass wir jederzeit bestimmen können, WIE wir uns, unsere Welt, unsere Realität erleben.

Die Zeit der Narren ist bald vorüber, welche Masken können wir ablegen?

  • – o –

Astrologisch:

2 entspannte Oppositionen: Sonne Opp. Mond Sextil Jupiter:

Die Spannung zwischen Hell und Dunkel wird durch Güte gemildert, durch das Zulassen der Gegensätze.

Jupiter Opposition Uranus Trigon Mond:

Die Spannung zwischen noch „es sich noch ein bisschen am warmen Ofen gemütlich machen und dem nicht mehr Erwarten-Können des Aufbruchs“, wird gemildert durch die Vorfreude.

Geschlossenes Feuer-Trigon

(Uranus Trigon Mond Trigon Saturn)

Die Lebensgeister regen sich, die Möglichkeit sich für etwas zu begeistern, etwas zu initiieren ist groß. Lassen wir der Schöpferfreude freie Bahn.

Suchdreieck

Saturn Trigon Uranus Sextil Mond

Aus der Beantwortung der Frage, wann man festhalten und wann man loslassen soll, entsteht die menschliche Freiheit.

Das Haus:

Das Fundament bildet das Trigon von Mond und Uranus. Die Seitenwände sind das Sextil von Mond und Jupiter sowie das Sextil von Uranus und Sonne. Den Dachboden bildet das Trigon von Sonne und Jupiter und den Dachgiebel bildet das Sextil von Sonne Saturn sowie Jupiter Saturn.

Das Fundament bildet die Lebensfreude. Die Seitenwände werden dargestellt durch das sich emotional Wohlfühlen einerseits und die geistige Frische andererseits. Das Dach ruht auf tolerantem Miteinander und beschwingter Weiterentwicklung. Das krönende Ziel ist Gelassenheit.

 

vom Verfangen und Anfangen

Bei einer meiner letzten Meditationen geschah es mir, dass ich meinen Anfangssatz, den ich seit Jahren für die innere Einstimmung verwende, unbewusst veränderte.

Bisher sagte ich: Ich stehe hier um mich auf das Göttliche auszurichten.

An diesem Morgen sagte/dachte ich: Ich stehe hier um mich auf das Wesentliche auszurichten.

Ich hab mich so sehr in meinem Erschrecken und wortlosen Selbstvorwurf verfangen, dass es lange dauerte bis ich das gewohnte Gefühl der inneren Versenkung spürte.  Dankbar dafür, dass mir das tiefe Eintauchen gewährt wurde, beendete ich die Meditation. Beim Herausgleiten stand das Kommentar als Frage da: Was ist denn bitte am Göttlichen nicht wesentlich ?

Seit jeher fühlte ich mich glücklich, wenn ich das Wesen in einem Stein, einem Baum, oder einem Menschen erfasse und mich für einen kurzen oder langen Moment damit verbinden  kann. Wenn ich das Wesentliche einer Situationen erfasse.

Ich werde also anfangen, meine „Gedankenlosigkeiten“ anders zu betrachten.

 

 

 

 

 

Vollmond 14.12.2016 Schütze/Zwilling

Bei diesem Vollmond zeigt es sich, dass zu starre Erwartungshaltungen auf das Gemüt drücken. Viele von uns suchen nach Harmonie, nach Weihnachtsfrieden und doch scheint die wahre Muse dazu zu fehlen.

Der Friede ist da, aber es bedarf einer bewussten Anstrengung gegen den Strom zu schwimmen und der inneren Erlaubnis, sich persönlich mehr Geruhsamkeit zu gönnen.

Wenn wir es schaffen, uns nach innen zu wenden, der Stille zu lauschen, dann werden wir mit weisen Einsichten beschenkt, die sich ganz leise unserem Geist erschließen.

Nehmen wir uns die Freiheit, jeden nach der eigenen Fassung selig werden zu lassen. Oder nach einem Schütze-Motto: Leben und leben lassen!

Meditation:

nach dem der Alltagslärm in uns abgeklungen ist, genießen wir die sanfte Entspannung, die durch das ruhige Ein- und Ausatmen entsteht. Wir spüren den Verspannungen  in unserm Körper nach und lassen auch diese sich auflösen im beruhigenden Rhythmus unseres Atems.

Wir erheben uns von der Erdenschwere und blicken aus der Distanz auf uns selbst, unsere aktuelle Situation. Aus der Distanz sieht alles kleiner aus. Doch gleichzeitig spüren wir in uns etwas was größer und größer wird: Eine geistige Präsenz, die sich immer weiter ausdehnt bis sie uns ganz einhüllt.

Wir werden eins mit dieser geistigen Präsenz und erkennen und akzeptieren sie als unsere eigene. Tief verwoben mit unserem Innersten und Höchsten verweilen wir solange es uns möglich ist.

Wenn unser Tagbewusstsein wieder stärker wird und uns in die Alltagswelt zurückholt, lassen wir die Augen noch geschlossen und beenden die Meditation mit einem tief empfundenen Danke .

Schütze von Johfra

 

 

 

 

 

Vollmond 14.11.2016 (Skorpion/Stier)

Dieser Vollmond ist ein sogenannter Super-Vollmond, weil er in solcher Nähe zur Erde stattfindet, dass er riesengroß am Himmel steht. In Augras Sprache heißt das aber auch: In riesengroßen Lettern steht am Himmel geschrieben „nichts ist im Moment wichtiger als der Kontakt zur eigenen Seele“.

In der Skorpionzeit geht es immer intensiv zu. Es ist als hätte unser Unterbewusstsein Schluckauf und alles was noch quer liegt, wird ins Bewusstsein „aufgestoßen“. Doch fast zeitgleich mit dem Vollmond spüren wir bereits, dass wir uns aufbruchsbereit machen sollen. Bald rufen neue Horizonte, neue Abenteuer. So ist es gut, wenn wir uns reisebereit machen. Liegen Gebliebenes aufarbeiten, Ängste loswerden, Zweifel über Bord werfen.

„Fass´Dir ein Herz, geh voran. Lass´der (Ur-)Alten Deinen Schmerz.“

In diesem Sinne wollen wir eine Meditation gestalten, in der wir uns vorstellen, wie alles vorbei geht was wir nicht brauchen und nicht wollen. Wie wir uns erfreuen an dem, was war – aber auch in Güte verabschieden, was nicht mehr sein wird.

Tief in uns, am Ort des Friedens, erneuern wir uns und tanken Kraft und frische Energie.